BBC World Service führt Werbung ein - Testlauf auf Berliner UKW-Frequenz
Wie der "Guardian" berichtet wird der britische Auslandsdienst BBC World Service künftig erstmalig in seiner langen Geschichte Werbung in seinem Programm ausstrahlen. Das beschloss der BBC Trust, das Aufsichtsgremium des World Service. Als Testmarkt wurde Berlin ausgewählt. Dort soll im Rahmen eines auf ein Jahr angelegten Probelaufs Werbung im World Service-Programm etabliert werden. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hatte bereits 2010 im Rahmen des Frequenzwechsels auf die UKW-Frequenz 94,8 MHz genehmigt, dass der World Service in Berlin zur Refinanzierung der Verbreitungskosten Werbung im Umfang von bis zu 2 Minuten pro Stunde senden darf.
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Im Erfolgsfall ist eine Ausweitung auch auf andere World Service-Standorte und das gesamte Programm denkbar. Auch die Webangebote in Spanisch, Russisch und Arabisch sind künftig nicht mehr werbefrei. Ab 2013 soll der World Service durch Werbung und andere kommerzielle Aktivitäten rund 3 Millionen Pfund zu seinem Etat beisteuern. Der Auslandsdienst muss jährliche Budgetkürzungen in Höhe von rund 46 Millionen Pfund verkraften.
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Im Erfolgsfall ist eine Ausweitung auch auf andere World Service-Standorte und das gesamte Programm denkbar. Auch die Webangebote in Spanisch, Russisch und Arabisch sind künftig nicht mehr werbefrei. Ab 2013 soll der World Service durch Werbung und andere kommerzielle Aktivitäten rund 3 Millionen Pfund zu seinem Etat beisteuern. Der Auslandsdienst muss jährliche Budgetkürzungen in Höhe von rund 46 Millionen Pfund verkraften.
Veröffentlicht von Tom Sprenger am 07.01.2012
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