BBC: Sparpaket veröffentlicht
Die BBC hat ihr angekündigtes Sparprogramm vorgestellt. Bis 2017 muss die Sendeanstalt rund 20 Prozent ihres Budgets einsparen. Die Rundfunkgebühren werden bis 2017 auf ihrem jetzigen Niveau eingefroren (145,50 Pfund im Jahr pro Haushalt). Dazu wurden der Sendergruppe allerdings durch die britische Regierung weitere Aufgaben übertragen - der Betrieb des Auslandsdienstes World Service oder des walisischen TV-Kanals S4C.
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Eingespart wird am Personal - 2.000 Stellen werden in den nächsten Jahren abgebaut. Dazu werden Einrichtungen in West-London geschlossen und verkauft. 1000 Stellen werden ins neue Sendezentrum in Salford bei Manchester verlagert, von wo aus künftig der TV-Kanal BBC Three senden wird.
Die Konsequenzen für die Rundfunkprogramme der BBC:
- verstärkt gemeinsame Nachrichten auf den BBC-Sendern (keine eigenen Nachrichten mehr auf 1Xtra und Radio 3)
- weniger Eigenproduktionen bei Radio2, Radio 3, Radio 4 und Radio 5 Live
- weniger Konzertaufnahmen im Programm von BBC Radio 3
- BBC Radio 5 Live konzentriert sich verstärkt auf den Bereich Nachrichten und Sport
- 34% weniger Budget für den Asian Network
- Einstellung von Mittelwellen- und Langwellenausstrahlungen, vor allem der Lokalradios, die Mittelwellenfrequenzen auf den Kanalinseln ausgenommen. Die Langwellenausstrahlungen von BBC Radio 4 sollen langfristig enden.
- weniger Eigenproduktionen bei den Regionalradios für Wales und Schottland
- Programmaustausch zwischen den englischen Lokalradios in der Nebensendezeit
- Das Kernbudget von BBC Radio 4 bleibt unangetastet.
Im Fernsehbereich werden die Eigenproduktionen für das Nachmittagsprogramm von BBC Two eingestellt, stattdessen sollen Wiederholungen und Übernahmen von anderen BBC-Programmen die Lücken füllen. Der BBC HD-Kanal, der bisher ein MIschprogramm aus den verschiedenen BBC-Programmen bot, wird eingestellt und durch eine Parallelabstrahlung von BBC Two in HD ersetzt, Auch beim BBC News Channel fallen Kultursendungen weg.
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Eingespart wird am Personal - 2.000 Stellen werden in den nächsten Jahren abgebaut. Dazu werden Einrichtungen in West-London geschlossen und verkauft. 1000 Stellen werden ins neue Sendezentrum in Salford bei Manchester verlagert, von wo aus künftig der TV-Kanal BBC Three senden wird.
Die Konsequenzen für die Rundfunkprogramme der BBC:
- verstärkt gemeinsame Nachrichten auf den BBC-Sendern (keine eigenen Nachrichten mehr auf 1Xtra und Radio 3)
- weniger Eigenproduktionen bei Radio2, Radio 3, Radio 4 und Radio 5 Live
- weniger Konzertaufnahmen im Programm von BBC Radio 3
- BBC Radio 5 Live konzentriert sich verstärkt auf den Bereich Nachrichten und Sport
- 34% weniger Budget für den Asian Network
- Einstellung von Mittelwellen- und Langwellenausstrahlungen, vor allem der Lokalradios, die Mittelwellenfrequenzen auf den Kanalinseln ausgenommen. Die Langwellenausstrahlungen von BBC Radio 4 sollen langfristig enden.
- weniger Eigenproduktionen bei den Regionalradios für Wales und Schottland
- Programmaustausch zwischen den englischen Lokalradios in der Nebensendezeit
- Das Kernbudget von BBC Radio 4 bleibt unangetastet.
Im Fernsehbereich werden die Eigenproduktionen für das Nachmittagsprogramm von BBC Two eingestellt, stattdessen sollen Wiederholungen und Übernahmen von anderen BBC-Programmen die Lücken füllen. Der BBC HD-Kanal, der bisher ein MIschprogramm aus den verschiedenen BBC-Programmen bot, wird eingestellt und durch eine Parallelabstrahlung von BBC Two in HD ersetzt, Auch beim BBC News Channel fallen Kultursendungen weg.
Veröffentlicht von Tom Sprenger am 08.10.2011
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